EUWID PPA-Newsflash März 2021

veröffentlicht am 06.04.2021

(März 2021) Der Stromhunger der Industrie ist groß – und er wird weiter wachsen. Das zeigt allein schon das Klimakonzept des Chemiekonzerns BASF, der auf eine Elektrifiziertung wichtiger Prozesse zur Produktion von Grundchemikalien setzt. In etwas mehr als einem Jahrzehnt werde man mehr als das Dreifache des heutigen Strombedarfs aufweisen. Für Politik und Energieversorger ist das gleichermaßen ein Auftrag: Sie müssen sicherstellen, dass es entsprechende Grünstrommengen gibt – verlässlich und zu wettbewerblichen Preisen.

Der Energiekonzern Statkraft hat sich das schon lange auf die Fahnen geschrieben. Grünstromversorgung auf der Grundlage von Power Purchase Agreements (PPA) ist zu einem ganz wichtigen Vermarktungszweig für Statkraft geworden. Dokumentiert wird dies aktuell durch eine Geschäftsbeziehung, die Statkraft mit Daimler aufgebaut hat. Der Automobilhersteller zielt auf 100 Prozent Grünstrom ab – und Statkraft hat hierzu ein Grünstromkonzept mit dem Namen „Pure Statkraft“ entwickelt, das PPA als integralen Bestandteil einbindet. Die fluktuierenden Strommengen aus PV- und Windenergieanlagen werden dabei mit flexiblen Wasserkraftspeichern in Norwegen kombiniert, um die Kundenanforderung einer verlässlichen Grünstromlieferung zu jedem Zeitpunkt gerecht werden zu können.

Update aus dem EUWID-PPA-Dossier: 

Das PPA-Dossier von EUWID Neue Energie ist jüngst umfassend ergänzt worden. Neben Berichten zu einer ganzen Reihe neuer PPA-Deals im Corporate-Bereich sind unter anderem die Forderungen der Marktoffensive Erneuerbare Energien in Richtung der Politik eingearbeitet. Mehr zum PPA-Dossier von EUWID Neue Energie finden sich unter www.euwid-energie.de/ppa