EUWID PPA - Newsflash November 2021

veröffentlicht am 03.12.2021
(November 2021) Der Bedarf von IT- und Online-Giganten wie Facebook (Meta) oder Amazon an langfristigen Stromabnahmeverträgen ist in der Frühphase von Corporate-PPA ein wichtiger Treiber gewesen. Inzwischen ist die Kundenbasis aber auch in Deutschland bereits viel breiter geworden, was den Unternehmensbereich angeht. Einen gigantischen Stromhunger hat etwa die Chemieindustrie. Und dieser Appetit wird in den kommenden Jahren noch deutlich wachsen, denn auf dem Weg zu effizienten, grünen Lösungen steht auch bei der Industrie eine zunehmende Elektrifizierung wichtiger Produktionsprozesse an. 

Allein der BASF-Konzern rechnet damit, dass sich sein Strombedarf im Zuge der Dekarbonisierung mehr als verdreifachen wird. Die Ludwigshafener setzen bei der Deckung des Bedarfs auf Make and Buy. Eine eigens gegründete Tochter soll den Ausbau der Erneuerbaren voranbringen. BASF geht es aber auch um den langfristigen Strombezug von Dritten via PPA. Und bei BASF ist dann auch wirklich „langfristig“ gemeint: Mit den Branchengrößen Ørsted und Engie hat der Chemieriese Lieferungen über ein Vierteljahrhundert vereinbart. Im Falle des Engie-Deals geht es um kumulierte Stromlieferungen in einer Größenordnung von 20 Terawattstunden. Das ist mehr Strom, als etwa das Land Kroatien in einem ganzen Jahr verbraucht.

Update aus dem EUWID-PPA-Dossier: 

Aus EUWID Neue Energie wird im kommenden Jahr ContextCrew Neue Energie. Damit übernimmt das bisherige Redaktionsteam von EUWID NE den Bereich und entwickelt das Informationskonzept für die Energiewende weiter. Das PPA-Dossier, das unter euwid-energie.de/ppa zu finden ist, wird von der ContextCrew fortgeführt. Es steht geradezu sinnbildlich für die kontextbezogene Einordnung der tagesaktuellen Information, die sich die ContextCrew Neue Energie GmbH auf die Fahnen schreibt.

Quelle : wind-turbine.com