EUWID PPA-Newsflash Oktober 2021

veröffentlicht am 03.11.2021

(Oktober 2021) In den vergangenen Wochen sind die massiv gestiegenen Energiepreise zunehmend in den Blickpunkt gerückt. Für die PPA-Branche bietet die Situation durchaus Chancen: Einerseits ist das Vermarktungsumfeld für Anlagenbetreiber gegenwärtig sehr günstig, da sich hohe Terminpreise am Strommarkt auch auf die Preisgestaltung langfristiger Abnahmeverträge auswirken. Andererseits schaut auch die Politik genauer auf das Instrumentarium, das langfristig verlässliche Preisstrukturen für Anlagenbetreiber und Stromkunden sicherstellt.

Was an den Rahmenbedingungen für PPA geändert werden müsste, um den ohnehin dynamischen Markt noch schneller reifen zu lassen, ist Gegenstand verschiedener Beiträge der jüngeren Vergangenheit. So hatte sich vor wenigen Wochen der Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne) mit dem wirtschaftlichen und regulatorischen Umfeld befasst. Auch die Deutsche Energie-Agentur (dena) widmet sich in einem jetzt vorgelegten Positionspapier den Eckpfeilern der Weiterentwicklung von PPA. Bemerkenswert ist, dass auch die Europäische Kommission PPA in ihrem Maßnahmenpaket als Reaktion auf die hohen Energiepreise protegiert. „Die Kommission wird mit den Mitgliedstaaten zusammenarbeiten, um einen breiteren Markt für dekarbonisierte Stromabnahmeverträge zu schaffen“, heißt es aus Brüssel.

Update aus dem EUWID-PPA-Dossier: 

Die jüngsten Entwicklungen rund um PPA haben wir im großen Dossier eingearbeitet. Neben den Vorschlägen der EU-Kommission und des bne ist auch die jüngste Preisentwicklung Thema.

Mehr zum PPA-Dossier von EUWID Neue Energie finden Sie unter www.euwid-energie.de/ppa