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Offshore-Windkraft sorgt für regionalen Aufwind

07.06.2012

Zwar geht es derzeit nicht rund beim Ausbau des Stromnetzes sowie dem Bau der...

Zwar geht es derzeit nicht rund beim Ausbau des Stromnetzes sowie dem Bau der Offshore-Windenergieanlagen, allerdings herrscht eine allgemeine Sicherheit, dass die Offshore-Industrie einen Wirtschaftsaufschwung an der Küste verursachen wird. „Für die Küste ist die Energiewende mit dem Atomausstieg und dem Ziel, bis 2020 ein Viertel des Stroms aus Windenergie zu beziehen, ein Glücksfall", so Werner Repenning von den Niedersachsen Ports. Ronny Weller von der Windenergie-Agentur WAB, erwartet Investitionen von bis zu 30 Milliarden Euro, die bis 2020 im deutschen Offshore-Segment getätigt werden. „Die Unternehmen aus der Region haben einen geschätzten weltweiten Anteil von 20% bis 25% am Offshore-Windenergiegeschäft." Zusätzlich bieten Forschungseinrichtungen wie das Oldenburger ForWind - Zentrum für Windenergieforschung oder das Bremerhavener Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik. Bundesweit sind bereits 14.000 Menschen in dieser Branche tätig. Bis 2021 rechnet die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pricewaterhouse-Coopers mit 33.000 Arbeitsplätzen. An der Küste sind bereits mehrere tausend Jobs entstanden. So sind allein in Bremerhaven rund 2.000 Menschen direkt in der Offshore-Branche tätig. Bremerhaven könnte, wenn es an Strahlkraft gewinnt, weitaus mehr an der Offshoresparte profitieren.