Zwar geht es derzeit nicht rund beim Ausbau des Stromnetzes sowie dem Bau der...
Die Windindustrie gerät durch den weltweiten Preisdruck, bedingt durch verstärkten Wettbewerb und...
Die Windindustrie gerät durch den weltweiten Preisdruck, bedingt durch verstärkten Wettbewerb und hohe Überkapazitäten in Schieflage. Nicht nur kleinere Unternehmen, sondern auch Global Player wie Siemens müssen daher immer schärfer kalkulieren. So entschied sich Siemens, das Windservice-Geschäft neu zu ordnen und entsprechende Anpassungsmaßnahmen durchzuführen.
Der Standort Bremen wird im Zuge dessen jedoch das Nachsehen haben, denn die Windservice-Aktivitäten sollen nun nach Hamburg verlegt werden, „um Synergien mit dem Neuanlagen-Geschäft sowie mit dem stark wachsenden Offshore-Geschäft zu schaffen“. Gleichzeitig bildet Siemens damit in Hamburg die Weltzentrale fürs Windenergiegeschäft.
Bislang wurde das Servicegeschäft für Europa, den Nahen Osten und Nordafrika von Bremen aus gesteuert und koordiniert. Wie viele der 250 Arbeitsplätze von den Maßnahmen betroffen sind, ob das erst vor wenigen Jahren eröffnete Schulungs- und Trainingszentrum für Windenergietechniker seine Tore schließen wird, sei nach Angaben der Unternehmenssprecher noch nicht vollständig geklärt, ebenso wie der Zeitpunkt der Verlagerung.
Siemens erklärte, „in den nächsten Wochen“ darüber zu entscheiden. Es begannen die ersten Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern. Die Mitarbeiter, die in Bremen größtenteils in der Niederlassung im Technologiepark beschäftigt sind, seien von den Anpassungsmaßnahmen jedoch nicht betroffen, so die Unternehmenssprecher.
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