Rotorblätter für Windkraftanlagen

Essentielle Komponenten zur Windenergienutzung

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Zahlreiche Komponenten hängen untrennbar zusammen mit dem Ertrag und der Wirtschaftlichkeit von Windparks und Windkraftanlagen. Rotorblätter bilden hierbei das Herzstück. Von außen mögen sie vielleicht nicht den Anschein erwecken, doch bei den Flügeln an der Nabe handelt es sich anspruchsvolle Hightech-Produkte. Damit sie den enormen Belastungen über die vielen Betriebsjahre einer Windkraftanlage standhalten und zugleich optimale Voraussetzungen für hohe Wirkungsgrade bei der Windenergienutzung liefern können, entwickeln die Hersteller ihre Rotorblätter ständig weiter, zum Beispiel hinsichtlich:

  • Aerodynamik und Rotorblatt-Design
  • Rotorblatt-Beschichtung
  • Material
  • Länge
  • Gewicht

Einige Unternehmen haben sich zudem auch auf die nachträgliche Rotorblatt-Optimierung an Windkraftanlagen spezialisiert, wodurch eventuelle Probleme und Störungsursachen beseitigt sowie weitere Ertragspotenziale ausgeschöpft werden können. Sind Sie auf der Suche nach einem passenden Rotorblatt-Hersteller? Auf wind-turbine.com erhalten Sie Zugang zu einer Vielzahl an renommierten Unternehmen aus diesem Bereich und können direkt auf unserem Portal in Kontakt treten. Zudem finden Sie bei uns nicht nur neue, sondern bei Bedarf auch gebrauchte Rotorblätter sowie Rotorblatt-Zubehör für Ihr Windenergie-Vorhaben!

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Die Rotorblätter einer Windkraftanlage zählen zu den wichtigsten und für die Windstromerzeugung unverzichtbaren Komponenten, denn sie wandeln die Windenergie in mechanische Energie um. Heute ist der 3-Flügel-Rotor mit Abstand am weitesten verbreitet. Dieser hat sich gegen die zu Pionierzeiten eingesetzten „Einflügler“ oder zweiflügligen Rotortypen durchgesetzt, schließlich ist die Energieausbeute wie auch die Laufruhe mit drei Rotorblättern optimal ausgelegt. 

Mit der im Laufe der Zeit gestiegenen Nennleistung moderner Anlagen wuchsen allerdings auch die Herausforderungen. Denn während der bis zu 20 Jahren oder gar noch länger währenden Betriebszeit einer Wka müssen Sie aufgrund der sich ständig ändernden Windgeschwindigkeit und -richtung millionenfache Lastwechsel aushalten. Heute greifen die Hersteller zur Fertigung ihrer Rotorblätter auf äußerst leichte und zugleich sehr stabile Materialien wie CFK und GFK zurück, also kohle- beziehungsweise glasfaserverstärkte Kunststoffe. Lediglich für kleinere Windkraftanlagen kommen Stahl- oder Aluminiumlegierungen als Rotorblatt-Werkstoff infrage.

Nicht nur hinsichtlich des Materials haben sich heutige Rotorblätter weiterentwickelt. Mithilfe von Pitch-Systemen lässt sich beispielsweise jedes Blatt einer Anlage einzeln in die optimale Stellung bringen und die Aerodynamik an die Windverhältnisse anpassen. Diese Blattwinkelverstellung hat sowohl die Aufgabe, einen gleichmäßig konstanten Betrieb zu gewährleisten als auch eine Überlastung der Windkraftanlage bei zu hohen Windgeschwindigkeiten zu vermeiden. Zudem finden Anbieter aus dem Bereich Rotorblattoptimierung neue Möglichkeiten, die Erträge und Wirkungsgrade von Windkraftanlagen weiter zu verbessern, etwa indem sie sogenannten Retrofits, also spezielle Rotorblatt-Aufsätze zur Nachrüstung anbieten. Der Trend zur steigenden Größe zeichnet sich auch bei Rotorblättern ab: Sie werden immer größer und halten Schritt mit der weiter wachsenden Leistungsfähigkeit heutiger Windräder. Längst sind Rotordurchmesser von über 170 Metern keine Seltenheit mehr.