Die WIV GmbH ist Projektpartner bei weiterem Forschungsprojekt: TransWind

veröffentlicht am 17.08.2021

Zusätzlich zu dem bereits vorgestellten Forschungsprojekt „Rückenwind“, ist die WIV GmbH, neben den Instituten für Statik und Dynamik, für Wirtschaftsinformatik (IWI), für Integrierte Produktion Hannover (IPH), dem „institute for climate neutral mobility & production“ (icnmp) sowie den Firmen: Deutsche WindGuard GmbH, Deutsche WindGuard Offshore GmbH und Nefino GmbH auch bei dem neuen Windenergie-Verbundprojekt TransWind (Transdisziplinäre End-of-Life Analyse von Windenergieanlagen zur Entwicklung technisch-wirtschaftlich optimaler Nachnutzungsstrategien) an Bord.

Ziel des Projektes ist die optimale Nutzung ausgeförderter Windenergieanlagen zu erarbeiten. Wann gilt eine Windenergieanlage als ausgefördert? Wenn die EEG-Vergütung wegfällt. Das wird bei mehr als 16.500 Anlagen bis 2030 der Fall sein, womit sich mehrere Möglichkeiten des Repowerings („Was ist Repowering?“) ergeben. Durch einen Abbau im Inland und den Wiederaufbau im Ausland, soll den ausgeförderten Windenergieanlagen eine längere Lebensdauer geschenkt werden.

TransWind baut unter anderem auf der Dissertation von Dr.Ing. Clemens Hübler auf, die im Oktober 2020 als beste Doktorarbeit im Bereich Windenergie von der „European Academy of Wind Energy“ (EAWE) ausgezeichnet wurde. Zusätzlich ist das Projekt in den Forschungsverband Windenergie integriert und mit den ForWind-Mitgliedern ISD und IWI Teil der gemeinsamen Forschung des Zentrums für Windenergieforschung der Universitäten Hannover, Oldenburg und Bremen.

Als finanzielle Unterstützung steht das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit einem dreijährigen Verbundprojekt, das einen Betrag von 1,4 Mio. Euro beinhaltet, zur Verfügung. Unter der Leitung des Institutes für Statik und Dynamik (ISD) der Leibnitz Universität Hannover analysieren die zu Beginn erwähnten Projektpartner das Lebensdauerende der Windenergieanlagen und erarbeiten optimale Nachnutzungsstrategien.