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In vielen technischen Anwendungen kommt es auf verlässliche, kontinuierliche Messdaten an. Besonders bei Windmesssystemen – wie z. B. LiDAR-, SODAR-Sensoren oder Messmasten zur Erfassung von Windgeschwindigkeit, -richtung und -profilen – ist eine stabile Energieversorgung entscheidend für aussagekräftige Messkampagnen. Gerade wenn Standorte fernab von öffentlichen Stromnetzen liegen, stellt die Stromversorgung eine der größten Herausforderungen dar.
Windmessgeräte werden häufig an abgelegenen Orten installiert, z. B.:
Dort ist kein Netzanschluss verfügbar, dennoch müssen die Geräte über lange Zeiträume – teils bis zu 12 Monate – zuverlässig betrieben werden. Gerade bei Dauer- oder Langzeitmessungen ist dies absolut kritisch, da unvollständige oder ausfallende Messserien die Datenauswertung erheblich beeinträchtigen.
Zusätzlich können Windmessgeräte im Winter oder bei extremen Temperaturen zusätzliche Verbraucher haben (z. B. Beheizung), die den Energiebedarf deutlich erhöhen und die Versorgung weiter verkomplizieren.
Die typischen Schwierigkeiten für die Energieversorgung dieser Systeme sind:
Eine moderne und effektive Lösung für diese Herausforderungen sind Brennstoffzellen-basierte Stromversorgungen – insbesondere als Hybridlösung kombiniert mit Solarenergie und Batteriespeichern.
Brennstoffzellen erzeugen elektrische Energie direkt aus einem chemischen Brennstoff (z. B. Methanol oder Wasserstoff), mit hoher Effizienz und geringem Emissionsausstoß. Sie bieten verschiedene Vorteile gegenüber traditionellen netzfernen Energiequellen.
Diese Eigenschaften machen Brennstoffzellen zu einem besonders geeigneten Baustein bei der Stromversorgung von netzfernen Windmesssystemen, die über lange Zeiträume zuverlässig Daten erfassen müssen.
Ein praxisnahes Beispiel für eine autonome Stromversorgung kombiniert mehrere Ansätze:
Tagsüber liefert die Solarenergie einen Großteil des Bedarfs. Überschussenergie wird in Batterien gespeichert.
In Zeiten geringer Sonneneinstrahlung oder im Winterbetrieb übernimmt die Brennstoffzelle zuverlässig die Energieversorgung – auch für zusätzliche Verbraucher wie Heizungen.
Der Batteriespeicher sorgt für stabile Versorgung bei Lastspitzen und gleicht zeitweilige Schwankungen aus.
Rund-um-die-Uhr Energie für Sensorik, Datenlogger, Kommunikation und Peripherie.
Wenig Wartungsaufwand über Messkampagnen von mehreren Monaten.
Hohe Betriebssicherheit selbst bei schwierigen Wetterbedingungen oder abgelegenen Standorten.
Dieses Beispiel veranschaulicht, wie moderne Brennstoffzellen-Hybridsysteme die Herausforderungen netzferner Stromversorgung in der Messtechnik elegant und zuverlässig lösen können – insbesondere dort, wo klassische Lösungen wie Dieselgeneratoren oder alleinige Solarversorgung an ihre Grenzen stoßen.
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