Ramsauer für verstärkten Ausbau der Onshore-Windenergie

veröffentlicht am 09.05.2012
Eine wichtige Rolle in der Energiewende nimmt die Windenergie in Hochseewindparks ein. Aufgrund der Verzögerungen der Offshore-Projekte, die sich vor allem beim Netzanschluss bemerkbar machen, fordert Verkehrsminister Peter Ramsauer eine stärkere Konzentration auf den Ausbau der Windenergie an Land. Auch abseits der Küste berge die Windenergie noch viel Potenzial im Ausbau, so Ramsauer. Dadurch, dass die Onshore-Windenergie kurz- und mittelfristig das wirtschaftlichste Ausbauvermögen besitze, könne sie damit zu einer tragenden Säule der deutschen Energieversorgung avancieren. Zudem forderte Ramsauer von den Kommunen, die vereinfachten Planungsverfahren für das Repowering von Windenergieanlagen zu nutzen, wobei ältere, leistungsschwächere Anlagen neuen Windrädern weichen, die über eine höhere Leistung bei einer geringeren Anlagenzahl verfügen. „Wir produzieren mehr regenerativen Strom, sparen Fläche und ‚entspargeln’ die Landschaft“, so der Verkehrsminister. „Wir wollen leistungsfähigere Anlagen an gut geeigneten und landschaftsverträglichen Standorten, anstatt auf jeder verfügbaren Parzelle ein einzelnes altes Windrad.“ Die Bürgerinnen und Bürger, die in den windreichen Räumen, vor allem in ländlichen Regionen, würden dadurch von einer höheren Lebensqualität profitieren. Bislang sei zur Sicherstellung des Rückbaus von Altanlagen der Abschluss eines städtebaulichen Vertrages oder die Aufstellung eines Bebauungsplans erforderlich gewesen, hieß es aus dem Verkehrsministerium. Dies werde nun allein durch Darstellungen im Flächennutzungsplan ermöglicht.