Windenergie birgt enorme Potenziale

veröffentlicht am 01.06.2012
Die Energiewende ist in Deutschland bereits im Gange und mit ihr eine Marktbereinigung der Energiebranche. So haben Unternehmen im Solarbereich enorme Verluste hinnehmen müssen, viele meldeten Insolvenz an. Auch die Windenergiebranche steht unter Druck, allerdings wird Windkraft nach wie vor flächendeckend eingesetzt, da sie unter den erneuerbaren Energien mit Abstand die effizienteste ist. Dies meldet das Unternehmen GBC-Research in einem Report, der sich mit der Onshore-Windenergie befasst. Im Jahre 2011 betrug der Anteil der Windenergie an der erneuerbaren Energieerzeugung 38,1 Prozent, gefolgt von der Biomasse mit 30 Prozent. Auf den weiteren Plätzen rangieren mit größerem Abstand die Wasserkraft und Photovoltaik. Im Zuge des Atomausstiegs soll die exponierte Aufstellung der Windenergie weiter ausgebaut werden. Der Bundesverband Erneuerbare Energien rechnet mit einer Verdreifachung der durch Windkraft erzeugten Energie in den Jahren 2010 bis 2020 auf 149 Milliarden Kilowattstunden. Die Windenergie wäre mit einem Anteil von 25 % am Strommix an der Spitze der Energieträger in Deutschland. Eine Untersuchung des Fraunhofer Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik ergab, dass acht Prozent der Fläche Deutschlands zur Erzeugung von Windenergie geeignet sei, während der Bundesverband Windenergie errechnete, dass mit dem Einsatz moderner Anlagen nur 2 Prozent des Bundesgebiets ausreichen würden, um die heutigen Energiemengen aus Braunkohle und Atomkraft zu ersetzen.