Bericht von GBI Research zur Zukunft der Windenergie-Wartungsbranche

veröffentlicht am 13.05.2012
Laut einem neuen Bericht des Business-Intelligence Unternehmens GBI Research ermöglichen technologische Fortschritte im Bereich der Windkraft einen effizienteren Betrieb und steigende Gewinne, schwächen jedoch den globalen Windkraft-Wartungsmarkt. Dieser befindet sich derzeit zwar aufgrund von steigender Auftrags- und Installationszahlen in einer guten Situation, allerdings werden Innovationen bei der Entwicklung von Windkraftanlagen für weniger Verschleiß, Bruch und Defekte der Anlagenkomponenten sorgen. Der europäische Markt in der Sparte der Wartungsservices ist der weltweit größte mit einem Umsatz von 2,8 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr. Fortschrittliche Innovationen, wie die sogenannte Direct Drive Train Technologie sorgen dafür, dass Windenergieanlagen ohne Getriebe auskommen. Zudem steigert die DDT-Technik die Zuverlässigkeit und Lebensdauer der Windräder. Die direkt angetriebenen Anlagen sind zwar preislich teurer als Getriebeturbinen, jedoch ist ihr Betrieb in Hinblick auf die gesamte Projektlaufzeit wesentlich sparsamer. Derzeit sorgen Getriebeturbinen für die meisten Pannen und Störungen. Auch die Messtechnik zur Zugregelung für Turbinen-Schaubverbindungen minimieren die Wartungskosten einzelner Anlagen gar in Millionenhöhe. Der weltweite Markt verzeichnete von 2005 bis 2011 ein Wachstum von jährlich 17,6 % im Bereich Service und Wartung. Von 2012 bis 2020 soll laut Bericht das jährliche Wachstum auf 9,6 Prozent schrumpfen.