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Die zentimetergenaue Positionsbestimmung von Luftfahrzeugen entscheidet über die Effizienz der bedarfsgesteuerten Nachtkennzeichnung (BNK) von Windenergieanlagen. Multilateration (MLAT) setzt dabei neue Standards in der Präzision der Luftraumüberwachung. Die Technologie entstammt der professionellen Luftraumüberwachung. Das Verfahren nutzt die Laufzeitunterschiede von Transpondersignalen zwischen verschiedenen Empfängern, um Flugzeugpositionen exakt zu bestimmen. Die Präzision übertrifft dabei klassische Radarverfahren deutlich.
Ein Netz hochsynchronisierter Empfänger (Light:Guard Receiver) erfasst die Transpondersignale der Luftfahrzeuge. Die strategische Positionierung der Receiver gewährleistet eine lückenlose Abdeckung des relevanten Luftraums. Diese messen die Signallaufzeiten mit Nanosekundengenauigkeit – die Basis für die zentimetergenaue Positionsbestimmung der Luftfahrzeuge.
Aus den minimal unterschiedlichen Signallaufzeiten berechnet das System die exakte Flugzeugposition. Die mathematische Grundlage bilden hyperbolische Gleichungssysteme, die die Zeitdifferenzen in Raumkoordinaten umrechnen. Atmosphärische Einflüsse oder Signalreflexionen können die Messungen beeinflussen. Spezielle Algorithmen erkennen und kompensieren diese Störfaktoren in Echtzeit. Das Ergebnis: zuverlässige Positionsdaten unter allen Wetterbedingungen.
Die MLAT-Technologie überzeugt durch Erfassungsgenauigkeit im Zentimeterbereich bei Aktualisierungsraten von unter 1 Sekunde. Der vollautomatische, wartungsarme Betrieb und die redundante Systemarchitektur garantieren höchste Verfügbarkeit. Durch den Verzicht auf bewegliche Teile entstehen minimale Betriebskosten.
Die hohe Präzision und Zuverlässigkeit der MLAT-Technologie macht sie zur ersten Wahl für moderne BNK-Systeme. Die Technik ermöglicht eine bedarfsgerechte Nachtkennzeichnung, die Anwohnerinteressen und Luftsicherheit optimal verbindet.
Die Light:Guard GmbH unterstützt bei der MLAT-basierten BNK-Integration – von der Standortanalyse bis zur behördlichen Abnahme.
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