von der ferndiagnose bis zur wartung vor ort – unnötige ausfälle bei windkraftanlagen vermeiden ...
Schnelligkeit ist bei der Inspektion und bei
Wartungsarbeiten an Windkraftanlagen ein wirtschaftlicher Schlüsselfaktor.
Steht die Anlage still, geht das nämlich mit entsprechenden Ertragsverlusten
einher.
Inspektionen oder erforderliche Arbeiten sollten
dennoch keinesfalls aufgeschoben werden, da dies Folgeschäden nach sich ziehen
und den Reparaturaufwand erheblich steigern kann. Es ist daher wichtig, dass
Probleme ohne großen Aufwand frühzeitig erkannt und dann schnell behoben
werden. Hierfür sind gut ausgebildetes Personal und leistungsstarke
Wartungs-Tools unverzichtbar. Dieser Artikel zeigt, wie moderne Überwachung und
Wartung von Windkraftanlagen heute aussehen und was es dabei zu beachten gilt.
Selbst an relativ neuen und modernen
Windkraftanlagen können Probleme auftreten, die es zu beheben gilt.
Insbesondere die Betreiber kleinerer Windparks oder einzelner Anlagen können
solche Probleme manchmal nicht ausschließlich mit der vorhandenen Ausrüstung
lösen. Fehlt das passende Gerät, gilt es, Lösungen zu finden. Dies ist zum
Glück oftmals auch kurzfristig möglich.
So können die Betroffenen beispielsweise eine Arbeitsbühne zur Wartung mieten - Siehe: https://biberger.de/ oder einen geeigneten Teleskopstapler anfordern. Dadurch kommt es nicht zu unnötig langen Stillstandzeiten und der reguläre Betrieb kann schnell wieder aufgenommen werden.
Selbst die beste Ausrüstung kann ihr Potenzial
nur entfalten, wenn sie von geschultem Personal eingesetzt wird. Fachkräfte
kennen die Sicherheitsvorgaben, können die für die Wartung der Windkraftanlagen
erforderlichen Geräte korrekt bedienen und alle Arbeiten fachgerecht ausführen.
Sie sind zudem in der Lage, mögliche Risiken
frühzeitig zu erkennen und wissen gegebenenfalls, wie sich Arbeitsabläufe
optimieren lassen. Die Betreiber der Windkraftanlagen profitieren von kürzeren
Einsatzzeiten, geringerem Verschleiß und höherer Arbeitssicherheit, weshalb
weder an der erforderlichen Wartungstechnologie noch am Personal gespart werden
sollte.
Eine präzise Ferndiagnostik ermöglicht es, die
technisch komplexen Windkraftanlagen durchgehend zu überwachen und technische
Probleme frühzeitig zu erkennen. Alle Betriebsdaten werden laufend durch
Sensoren erfasst, ohne dass dafür ein Techniker vor Ort sein muss.
Das spart nicht nur Kosten, sondern stellt auch
sicher, dass Unregelmäßigkeiten sofort auffallen und entsprechend weiter
überprüft werden können. Mittels moderner Anlagentechnologie kommen die
folgenden Informationen von der weit entfernt stehenden Anlage umgehend ins
Kontrollzentrum, wo sie von den zuständigen Servicetechnikern analysiert werden
können:
● Leistungsdaten der Anlage
● Temperaturwerte zentraler
Komponenten
● Vibrationsmessungen
● Statusmeldungen der Steuerung
● Fehlermeldungen einzelner Bauteile
und -gruppen
● Netzspannungs- und Frequenzwerte
● Energieertragsdaten
Auf Basis dieser Daten können Prioritäten
gesetzt und notwendige Maßnahmen sofort eingeleitet werden. Außerdem kann das
Wartungsteam auch gegebenenfalls direkt die richtigen Ersatzteile mitnehmen,
wenn dies aller Voraussicht nach erforderlich sein sollte. Die Kombination aus
schneller Analyse und gezielter Einsatzplanung kann Stillstandzeiten erheblich
reduzieren und den Betrieb der Anlage dadurch wirtschaftlicher machen.
Wer für die Wartung einer Windkraftanlage infrage kommt, hängt stark von der Art der erforderlichen Wartungsarbeiten ab. Für Arbeiten in großer Höhe, wie sie etwa an den Rotorblättern oder der Gondel erforderlich sein können, kommen meist nur speziell ausgebildete Industriekletterer - Siehe: https://web.arbeitsagentur.de/berufenet/beruf/15711 infrage. Diese Fachkräfte können nicht nur die anfallenden technischen Arbeiten ausführen, sondern sind auch darin geschult, die Wetterbedingungen korrekt einzuschätzen und selbst unter schwierigen Bedingungen sicher zu arbeiten.
Viele Inspektionen finden aber gar nicht in
luftiger Höhe, sondern im Fuß des Turms beziehungsweise im Maschinenhaus statt.
Hier ist der Zugang deutlich einfacher, so dass auch reguläre Techniker
problemlos eingesetzt werden können.
Die vom Hersteller zu den Windkraftanlagen
herausgegebenen Wartungspläne legen exakt fest, in welchen Abständen und mit
welchen Maßnahmen die Anlagen geprüft werden müssen. Diese Vorgaben sind nicht
nur aus technischer Sicht wichtig, sondern auch rechtlich relevant, um
Garantieansprüche und Versicherungsleistungen zu sichern.
Wird eine Wartung später als vorgegeben
durchgeführt, steigt das Risiko teurer Folgeschäden wie erheblich, denn ein
nicht erkannter Defekt kann zu Folgeschäden führen, die dann mit deutlich
höheren Kosten als die rechtzeitige Reparatur einhergehen. Wer die
Wartungspläne konsequent einhält, verlängert damit die zu erwartende
Lebensdauer der Anlage und sichert eine stabile Stromproduktion.
Nicht nur die Wartungspläne des Herstellers, sondern auch die gesetzlichen Vorschriften legen fest, wie oft und in welchem Umfang eine Windkraftanlage gewartet werden sollte. Für die wiederkehrende Prüfung - Siehe: https://www.tuvsud.com/de-de/branchen/energie/erneuerbare-energien/windenergie/pruefung-inspektion-windkraftanlage durch offizielle Stellen gelten festgelegte Intervalle, die nicht überschritten werden dürfen. Es ist daher ratsam, den Termin für die nächste Überprüfung rechtzeitig zu vereinbaren und ihn lieber ein wenig zu früh als zu spät durchzuführen.
Alle Überprüfungen sowie Arbeiten an der Anlage
sind lückenlos zu dokumentieren. So kann gegebenenfalls gegenüber Behörden,
Versicherungen oder anderen Stellen jederzeit belegt werden, dass Inspektionen
und Wartung ordnungsgemäß und fristgerecht erfolgt sind.
Betreiber mit mehreren Windparks müssen oft
Einsätze über größere Distanzen hinweg koordinieren. Viele der erforderlichen
Informationen werden zwar digital erhoben und laufen in einer Einsatzzentrale
zusammen, ohne dass jemand an der Windkraftanlage vor Ort sein muss, dennoch
ist auch ein physischer Besuch der Anlage oft unverzichtbar. Hierbei müssen die
folgenden Dinge miteinander abgestimmt werden:
● Fahrzeiten und Routenplanung der
Serviceteams, um Ausfallzeiten zu minimieren
● Verfügbarkeit von Personal mit der
erforderlichen Qualifikation
● Einsatz von Spezialwerkzeugen oder
Ersatzteilen, die rechtzeitig vor Ort sein müssen
● Witterungsbedingungen, die den
Zugang oder die Arbeiten an der Anlage beeinflussen
● Sicherheitsfreigaben und
Genehmigungen für Arbeiten in großer Höhe oder an elektrischen Anlagen
● Kommunikation zwischen Zentrale und
Außenteams, um Informationen aktuell zu halten
● Priorisierung der Einsätze, falls
mehrere Anlagen gleichzeitig Probleme melden
Je nach Art der erforderlichen Wartungsarbeit
oder Reparatur spielt zudem das Wetter eine nicht beeinflussbare Rolle, wodurch
oft kurzfristige Umplanungen erforderlich sind.
Für den zuverlässigen Betrieb von
Windkraftanlagen braucht es eine gut organisierte Zentrale, die alle Fäden in
der Hand hält. Sie sorgt dafür, dass Personal, Material und Informationen zur
richtigen Zeit am richtigen Ort sind. Dabei ist eine klare Abstimmung zwischen
Innen- und Außenteams entscheidend, um Verzögerungen zu vermeiden.
Außerdem ist es wichtig, stets einen
Alternativplan zu haben, denn unvorhersehbare Faktoren wie plötzliche
Wetterumschwünge, technische Probleme oder logistische Engpässe können selbst
gut geplante Einsätze verzögern. Wer in solchen Situationen schnell reagieren
kann, minimiert Ausfallzeiten und Kosten. Eine vorausschauende, flexible
Koordination ist daher keine Zusatzaufgabe, sondern eine Grundvoraussetzung für
den reibungslosen Betrieb moderner Windparks.
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