Die Zeiten, in denen Windkraftanlagen rein mechanische Maschinen zur Energiegewinnung sind, sind längst vorbei. Bei neuen Projekten wird heute auf ...
In den vergangenen Jahren hat sich der Stellenwert von Windenergie stetig gesteigert. Mittlerweile wird rund ein Drittel des Stroms in Deutschland in Windkraftanlagen produziert. Je größer dieser Anteil an der Stromerzeugung, desto wichtiger wird natürlich auch die gesamte Infrastruktur rund um die Windstromproduktion. Die Betreiber tragen eine große Verantwortung. Wirtschaftlich hängt viel von der Stromproduktion ab. Damit Preise möglichst stabil und kalkulierbar bleiben, muss auf physischer Ebene alles problemlos und verlässlich funktionieren, sodass das Stromnetz stabil bleibt und Energieprojekte erfolgreich laufen können. Betreiber müssen auf ganzer Linie für Betriebssicherheit sorgen.
Es liegt in der Natur der Windparks, dass sie viel Raum benötigen. Umso wichtiger ist es, ein umfassendes Sicherheitskonzept zu implementieren, welches durchgehend für Sicherheit sorgt. Lange Zeit war das ein schwieriges Unterfangen. Mittlerweile hilft moderne Technik dabei immens. Dank der heutigen IP Kameras kann beispielsweise rund um die Uhr der gesamte Windpark kontrolliert und verdächtige Vorgänge sofort wahrgenommen werden. Die Überwachungskameras werten die Aufnahmen automatisch in Echtzeit aus und können im Problemfall eigenständig Alarm schlagen. So wird im Ernstfall keine wertvolle Zeit verloren, sodass das Sicherheitspersonal direkt agieren kann.
Mit solch einem Sicherheitssystem wird schon einmal viel gewonnen. Probleme können sofort lokalisiert und behoben werden, sodass Ausfälle der Stromerzeugung einzelner oder mehrerer Anlagen verhindert oder zumindest schnellstmöglich behoben werden können. Betreiber von Windparkanlagen sind an nachhaltigem Strom interessiert und haben demnach auch ein Interesse, den eigenen Stromverbrauch so gering wie möglich zu halten. Das lohnt sich nicht nur wirtschaftlich, sondern steigert zudem die Wettbewerbsfähigkeit.
Ein Betriebsstillstand ist das Schlechteste, was in einem Windpark passieren kann, und führt schnell zu einer wirtschaftlichen Katastrophe. Entsprechend ist es unverzichtbar, dass die gesamte Technik und Mechanik verlässlich funktioniert und reibungslos läuft. Daher legen die Betreiber der Windparkanlagen ein großes Augenmerk auf die technische Instandhaltung und die Prävention von Ausfällen.
Hier erweist sich die künstliche Intelligenz bereits jetzt als ein wichtiger Meilenstein der letzten Jahrzehnte. Denn KI-Lösungen können für längere Laufzeiten von Windparks sorgen. Das gelingt, indem alle Betriebsabläufe automatisch analysiert und die Daten von der künstlichen Intelligenz ausgewertet werden. So wird der ideale Ablauf erkannt. Kommt es nun zu Veränderungen in den erhobenen Daten, wird vom System erkannt, wo diese Veränderung zustande kommt, und ob eine Situation vorliegt, die in Zukunft zu Problemen führen könnte. Ist das der Fall, kann sofort eingeschritten und präventiv gehandelt werden, damit ein Ausfall der Technik gar nicht erst riskiert wird. Besonders bei etwas älteren und in die Jahre gekommenen Windrädern kann die Leistung so optimiert und hohe Reparatursummen unter Umständen vermieden werden. Was als kleines und vermeintlich unauffälliges Problem beginnt, kann auf Dauer nämlich zu einem Problem werden, welches verschiedene technische Komponenten der Anlage betrifft. So weit sollte man es bei seinem Energieprojekt gar nicht erst kommen lassen. Diese sogenannten „Predictive Maintenance“-Lösungen bieten gegenüber klassischen Wartungszyklen den Vorteil, dass individuell und flexibel kontrolliert wird. Schäden werden nicht erst beim nächsten Wartungstermin, sondern frühzeitig erkannt, was sowohl gut für die Nachhaltigkeit als auch für die Wirtschaftlichkeit der Anlage ist.
Damit ein Energieprojekt auf lange Frist effektiv funktionieren kann, muss in allen Bereichen für Sicherheit gesorgt werden. Das beginnt beim Einbruchschutz, der Unbefugten den Zutritt verwehrt und so Vandalismus und Diebstahl verhindert. Abgesehen davon gilt es aber auch innerhalb der Geräte, bei der Technik, für Sicherheit und reibungslose Funktionalität zu sorgen – nicht nur temporär, sondern nachhaltig. Durch den Einsatz innovativer Überwachungslösungen und smarter Management-Tools sichern Betreiber nicht nur ihre Anlagen, sondern leisten einen essenziellen Beitrag zur Stabilität der europäischen Energieversorgung, in der der Anteil des Windstroms immer größer wird.
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