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Diskussionen zu dem Thema Energietechnik drehen sich häufig um die großen Systemkomponenten, wie Rotorblätter, Generatoren, Umrichter oder Tragstrukturen.
Allerdings sind auch weit weniger sichtbare Bauteile für einen reibungslosen Betrieb entscheidend. Dichtungen zählen zu diesen technischen Schlüsselkomponenten. Sie schützen vor Leckagen, Verunreinigungen und Druckverlust – und das idealerweise über Jahre hinweg.
In diesem Zusammenhang stellt sich oft die Frage nach dem passenden System – etwa zwischen einem Simmerring oder Wellendichtring. Entscheidend für die Antwort sind Druckverhältnis, Wellendurchmesser und Medium. Daneben ist auch das Material zu berücksichtigen: Während NBR − Nitrilkautschuk − bei Standardanwendungen verwendet wird, kommen bei höheren Temperaturen oder aggressiven Medien häufig FKM − Fluorkautschuk − oder PTFE − Polytetrafluorethylen − zum Einsatz.
Die Systeme sind in der Lage, Leckagen frühzeitig zu detektieren und somit ungeplante Stillstände zu vermeiden. Rund 18 Prozent der technischen Ausfälle bei Windenergieanlagen können auf defekte Dichtsysteme zurückgeführt werden. Diese ziehen wiederum in der Regel erhebliche Folgekosten nach sich.
Betreiber, die auf eine proaktive Wartung und passgenaue Ersatzteilbeschaffung setzen, steigern somit nicht nur die Verfügbarkeit, sondern auch die Lebensdauer der kritischen Komponenten.
Technologischer Fortschritt trifft auf neue Anforderungen
Die Hersteller reagieren auf die steigenden Anforderungen mit innovativen Weiterentwicklungen in dem Bereich der Dichtungstechnik.
Neue Lippenprofile verbessern zum Beispiel die Abdichtung bei wechselnden Druckverhältnissen. Reibungsarme Oberflächenstrukturen und verstärkte Werkstoffe wie FEP-ummantelte Elastomere oder Verbundsysteme mit Metallträgern kommen ebenfalls zunehmend zum Einsatz. Parallel dazu rücken auch Nachhaltigkeitsaspekte in den Vordergrund: Bioöl-kompatible Dichtungen oder recyclingfähige Werkstoffe finden daher vermehrt Eingang in neue Serien.
Wird bei der Auswahl, der Wartung und der Überwachung auf Qualität und technische Passung geachtet, lassen sich teure Ausfälle jedoch effektiv minimieren und die Betriebszeiten verlängern.
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