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Vorgesehen ist eine installierte Leistung von Offshore-Windenergie-Anlagen bis zum Jahr 2030 von mindestens 30 Gigawatt und mindestens 40 GW bis 2035.
Der Bundestag hat die Änderung des Windenergie-auf-See-Gesetz heute beschlossen.
Die Offshore-Windparks vor den deutschen Küsten haben 2020 rund 27 Milliarden Kilowattstunden Strom eingespeist.
Für das Gelingen dieses Ziels ist die Offshore-Windenergie ein wesentlicher Baustein. Um die Ausbauziele der jetzt beschlossenen Gesetzesnovelle von jeweils 30, 40 und 70 Gigawatt bis jeweils 2030/2035/2045 bestmöglich zu erreichen, sollen umfassende Maßnahmen greifen. Diese betreffen insbesondere das Ausschreibungsdesign von Flächen und wie man die Planungs- und Genehmigungsverfahren beschleunigen kann:
Die Windenergie auf See soll wesentlich dazu beitragen, die Stromversorgung in Deutschland innerhalb von weniger als anderthalb Jahrzehnten fast vollständig auf erneuerbare Energien und treibhausgas-neutral aufzustellen. Der Ausbau der Offshore-Windenergie stellt daher in der Klimapolitik der Bundesregierung einen wichtigen Baustein für den Umbau der Energieversorgung dar.
Darüber hinaus ermöglichen die beschlossenen Ausbauziele und -volumina nicht nur den deutlich beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energien. Sie verringern auch sehr viel schneller die Abhängigkeit von Energieimporten. Vor dem Hintergrund der aktuellen Kriegssituation in der Ukraine ist deshalb der schnelle Ausbau erneuerbarer Energien sowohl geopolitisch und als auch ökonomisch sinnvoll.
Die Änderungen im Windenergie-auf-See-Gesetz (WindSeeG) hat der Bundestag nun beschlossen. Eine Zustimmung des Bundesrats ist nicht erforderlich.
Neben dem parlamentarischen Verfahren bedarf es noch vor der ersten Ausschreibung nach den neuen Regelungen grundsätzlich einer beihilferechtlichen Genehmigung durch die Europäische Kommission. Diese ist für die zweite Jahreshälfte vorgesehen.
Da ohne die gesetzlichen Anpassungen die Offshore-Ausbauziele nicht erreicht werden können, soll der Gesetzentwurf für besonders eilbedürftig im Sinne von Artikel 76 Absatz 2 Satz 4 Grundgesetz erklärt werden. Für die Zielerhöhung muss unter anderem der Flächenentwicklungsplan bis spätestens Ende des Jahres fortgeschrieben werden. Dies kann nur erfolgen, wenn vorher die Zielerhöhung gesetzlich verankert wurde.
Die Umsetzung der Offshore-Ziele bringt gerade durch die besonderen Umstände in Deutschland einige Herausforderungen mit sich. Mit Rücksicht auf den Natur- und Umweltschutz sowie das Landschaftsbild an den Küsten von Nord- und Ostsee wird die überwiegende Mehrzahl der Offshore-Projekte in deutschen Gewässern in großer Entfernung zur Küste geplant und errichtet. Naturschutzflächen sollen erst nach allen anderen in Frage kommenden Flächen ausgeschrieben werden.
Auch ist die Stromerzeugung durch Offshore-Windenergieanlagen in vielerlei Hinsicht technisch anspruchsvoller als die Windenergienutzung an Land. Dies gilt in besonderem Maße für die Errichtung der Anlagen. Der Offshore-Ausbau in Deutschland findet in einer Entfernung von mehr als 30 bis 40 Kilometern vor der Küste in Wassertiefen von bis zu 40 Metern statt. Daraus resultieren besondere technische Herausforderungen, sei es bei der Verankerung der Anlagen in den großen Wassertiefen per Fundament oder der Anbindung der Windparks an das Stromnetz am Festland.
Da der Offshore-Zubau in den meisten anderen Ländern vorrangig in geringeren Entfernungen zur Küste stattfindet, nimmt Deutschland hier eine Vorreiterrolle ein. Für die deutsche Offshore-Industrie ergeben sich somit große Potenziale bei der technischen Entwicklung.
Aufgrund der größeren Küstenentfernungen ergeben sich komplexere technische Herausforderungen, als dies bei küstennahen Windparks der Fall wäre. Dies betrifft etwa den Netzanschluss, der aufgrund der höheren Küstenentfernung technisch anspruchsvoller ist, oder auch die Finanzierung, die aufgrund dieser höheren technischen Risiken schwieriger sicherzustellen ist.
Insbesondere an den küstennahen Standorten profitieren die Unternehmen der maritimen Wirtschaft durch den Aufbau einer Offshore-Windenergieindustrie. Für strukturschwache Küstenregionen ergibt sich somit ein großes industrielles Potenzial, das weitere Wertschöpfung erzeugen und zusätzliche Arbeitsplätze schaffen kann. Dies gilt insbesondere für die Hafenstandorte an Nord- und Ostsee, die als Basis für die Einsätze auf hoher See dienen.
Insgesamt waren Ende 2020 rund 1.500 Offshore-Windenergieanlagen mit einer Gesamtkapazität von etwa 7.700 Megawatt am Netz. Im vergangenen Jahr wurden die beiden Offshore-Windparks Merkur Borkum II (200 MW, Nordsee) und EnBW Albatros (116 MW, Nordsee) vollständig in Betrieb genommen. Alle Anlagen der betreffenden Windparks sind am Netz und speisen ein.
Zusammen haben die Offshore-Windparks in Deutschland nach vorläufigen Daten der Übertragungsnetzbetreiber im Jahr 2020 rund 27 Milliarden Kilowattstunden Strom eingespeist. Das sind rund zehn Prozent mehr Strom als im Vorjahr (2019: rund 24 Milliarden kWh).
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