Wirtschaftlichkeitsprognose für den Weiterbetrieb von Windenergieanlagen

veröffentlicht am 08.04.2019
Gründe für den Weiterbetrieb von Windkraftanlagen

Abbau oder Weiterbetrieb? Das NawiPrognose-Tool 20+ gibt Antwort

Flensburg, 25.03.2019. Ab Januar 2021 fallen in Deutschland Windenergieanlagen mit einer Leistung von zusammen rund 4 Gigawatt aus der EEG-Vergütung. Für etliche Betreiber stellt sich daher die Frage: Abbau oder Weiterbetrieb? Bei der Entscheidungsfindung behilflich ist eine ab sofort verfügbare Version der Software NawiPrognose-Tool. Mit dem kostengünstigen NawiPrognose-Tool 20+ können Anlagenbetreiber verlässlich und schnell errechnen, wie wirtschaftlich ein Weiterbetrieb ihrer Anlagen ist.

 

Vollständige Wirtschaftlichkeitsprognose

Das NawiPrognose-Tool 20+ ist eine Excel-basierte Software. Nachdem der Nutzer bestimmte Eckdaten seines Windparks eingegeben hat, gibt das Programm automatisch eine vollständige Wirtschaftlichkeitsprognose für die geplante Dauer des Weiterbetriebs aus. Während viele Parameter individuell eingegeben und variiert werden können, berechnet das Programm sämtliche Ergebnis-Positionen wie zum Beispiel die jährliche Gewerbesteuerzahlung automatisch. So erhält der Anwender eine schlüssige Angabe zu der voraussichtlichen Rendite und eine schnelle Antwort auf die Frage: Abbau oder Weiterbetrieb?

Das NawiPrognose-Tool 20+ zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass die Software einfach zu bedienen ist und gleichzeitig zahlreiche Eventualitäten berücksichtigt. So kann zum Beispiel die Anzahl der Weiterbetriebsjahre variabel eingegeben und verändert werden. Für einzelne Windenergieanlagen eines Windparks können sogar bis zu vier verschiedene Weiterbetriebslaufzeiten angegeben werden. Über Worst-Case-Szenarien können temporäre Ereignisse wie außergewöhnliche Reparaturkosten oder ein besonders niedriger Strompreis berücksichtigt werden. Indem verschiedene Pacht- und Wartungsvarianten eingegeben werden können, kann der Anwender zum Beispiel die Konditionen für unterschiedliche Wartungsverträge direkt miteinander vergleichen.

Wann immer der Nutzer des Tools einen Eingangsparameter verändert, wird die daraus resultierende Veränderung der Ausschüttungshöhe sofort erkennbar. Dabei werden auch Investitionskosten, die vor dem ersten Weiterbetriebsjahr für Gutachten oder Nachrüstungen aufgewendet werden müssen, die Kosten für den späteren Rückbau der Windenergieanlagen oder die Aufnahme von zusätzlichem Fremdkapital bei der Berechnung der tatsächlichen Rendite berücksichtigt.

 

Weiterentwicklung einer bewährten Software

Bereits vor drei Jahren hat Nadine Scherer das NawiPrognose-Tool als Planungshilfe für neue Windparkprojekte und für die Überprüfung von bereits in Betrieb genommenen Windenergieanlagen entwickelt. Mit dem NawiPrognose-Tool haben inzwischen zahlreiche Betreiber und namhafte Unternehmen die Wirtschaftlichkeit ihrer Windparkprojekte geprüft und auf dieser Basis erfolgreich am Ausschreibungsverfahren teilgenommen.

Nun nimmt Scherer den Bestand ins Visier. „Unglaublich viele Betreiber beschäftigen sich aktuell mit der Frage, wie es mit ihren Windenergieanlagen weitergehen soll“, sagt sie. „Mit dem NawiPrognose-Tool 20+ können sie nun die Wirtschaftlichkeit eines Weiterbetriebs prüfen und erhalten so eine fundierte Informationsbasis für ihre Entscheidung. Ganz nebenbei können sich Unternehmen und Betreiber die zeit- und kostenaufwendige Entwicklung eines eigenen Tools sparen.“ In die von Scherer entwickelten Software-Tools fließen 13 Jahre Erfahrung ein, die sie in renommierten Unternehmen der Energie-Branche gesammelt hat. Das NawiPrognose-Tool und das NawiPrognose-Tool 20+ ergänzen sich ideal, wenn ein Betreiber zum Beispiel die Wirtschaftlichkeit über 30 Jahre berechnen möchte. Beide Tools können aber auch völlig unabhängig voneinander zum Einsatz kommen.


Herausgeber und Pressekontakt:

Nadine Scherer
Quelle : wind-turbine.com