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Als deutscher Marinestützpunkt war Wilhelmshaven längst bekannt, doch künftig soll die norddeutsche...
Als deutscher Marinestützpunkt war Wilhelmshaven längst bekannt, doch künftig soll die norddeutsche Stadt als Offshore-Standort glänzen. Dafür hat der Schiffbaukonzern Jiangsu Hantong Group eigens eine Gesellschaft gegründet.
Die neue Jade Werke GmbH will mit Investitionen in Höhe von 50 Millionen Euro dort künftig Komponenten für Windparks in Nord und Ostsee herstellen. Die Fertigungsbasis, wo die schweren Stahlfundamente zusammengeschweißt werden, soll sich dann am Nordhafen befinden. Dort entsteht auch der Hafen, von dem aus die Verschiffung der Fundamente zu den Offshore-Windparks erfolgen soll.
Ebenso sollen von hier aus die Windparks gewartet werden. Im Nordhafen soll im Sommer mit dem Bau einer 260 Meter langen Produktionshalle begonnen werden. Die Fertigung der ersten Stahlfundamente für Offshore-Windräder ist für 2013 geplant, bevor mit der Serienanfertigung 2014 gestartet wird. Dann sollen jährlich rund 80 Stahlfundamente produziert werden.
Sowohl der chinesische Investor, als auch der Geschäftsführer des niedersächsischen Hafenbetreibers Nports, Jens Albert Oppel, loben die Lage des Hafens in Wilhelmshavens. „Die Voraussetzungen sind sehr gut, das ist eine Anlage, die schon die Wirren des 2. Weltkrieg mitgemacht hat, die ist sehr stabil gebaut, optimal für den für Offshore-Umschlag. Und von daher ist es auch sehr positiv, dass wir ohne große Investitionen diesen Investor ansiedeln werden können." Rund 250 Arbeitsplätze sollen dort entstehen.
Der niedersächsische FDP-Wirtschaftsminister Jörg Bode betonte, dass private Investoren angesichts der leeren öffentlichen Kassen grundsätzlich willkommen seien. Außerdem habe der Investor die Vorzüge erkannt und ist bereit, fehlende Investitionen selbst in die Hand zu nehmen, was von Seiten des Wirtschaftsministeriums besonders begrüßt werde. Diese Freude teilen jedoch nicht alle. So setzt man in Bremerhaven ebenfalls große Hoffnungen in den Offshore-Boom. Nun befürchtet man dort, dass die norddeutschen Hafenstädte sich gegenseitig die Aufträge abringen könnten.
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