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Repowering verändert den Windmarkt – Interview mit EEAktuell

12.07.2026

Fast die Hälfte aller deutschen Windkraftanlagen ist heute über 15 Jahre alt, viele davon laufen aus der EEG-Förderung. Wie stark sich das bereits auf den Markt auswirkt, zeigt eine aktuelle Auswertung der Fachagentur Wind und Solar: Zwischen Januar 2023 und April 2026 wurden 1.705 neue Windenergieanlagen genehmigt, die 2.325 Altanlagen ersetzen.

Im Rahmen eines Repowerings vervierfacht sich die Generatorleistung dabei typischerweise, sodass am selben Standort rund fünfmal so viel Strom erzeugt werden kann. Auch im laufenden Jahr setzt sich der Trend fort: Im ersten Halbjahr 2026 hat sich der Ausbau der Windenergie in Deutschland deutlich beschleunigt, wobei ein Teil davon auf den wiederbelebten Offshore-Ausbau zurückgeht, während Repowering mittlerweile für fast ein Viertel des gesamten Windenergiezubaus der vergangenen zehn Jahre verantwortlich ist. Mehr dazu hier:  https://www.fachagentur-wind-solar.de/wind/repowering

Weiterbetrieb, Repowering oder Rückbau & Verkauf ins Ausland?

Für Betreiber von älteren Windkraftanlagen bedeutet das: Die Entscheidung zwischen Weiterbetrieb, Repowering, Verkauf ins Ausland oder Rückbau wird zu einem zentralen wirtschaftlichen Thema. Der Markt für gebrauchte Windkraftanlagen und Projektrechte verändert sich dadurch spürbar.

Genau darüber habe ich der Redaktion von EEAktuell ein Interview gegeben. Darin ordne ich ein, wie sich Angebot und Nachfrage im Zweitmarkt durch die Repowering-Welle verschieben, was für Post-EEG-Anlagen in Sachen Vermarktung realistisch möglich ist und warum ich die Digitalisierung der Windbranche zunehmend als  Infrastrukturthema sehe.

Das vollständige Interview lest ihr hier:  https://erneuerbare-energien-aktuell.de/interview/wind-turbine-ueber-repowering-windkraftanlagen/