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Der Betrieb von Windenergieanlagen steht heute mehr denn je im Fokus von Behörden und Naturschutzverbänden. Besonders während der Erntezeit entstehen für Betreiber betriebliche Herausforderungen, da landwirtschaftliche Arbeiten auf den umliegenden Flächen geschützte Greifvogelarten anlocken können. Wir bei Light:Guard unterstützen Betreiber dabei, diese regulatorischen Anforderungen durch unsere Shutdown Control rechtssicher und mit möglichst geringen Ertragsausfällen umzusetzen.
Die Mahdabschaltung ist für viele Standorte längst keine freiwillige Maßnahme mehr, sondern eine feste Auflage im Genehmigungsbescheid. Der Hintergrund ist rein biologisch. Beim Mähen von Wiesen oder dem Ernten von Feldern werden Insekten und kleine Säugetiere aufgescheucht, was Greifvögel zur Jagd animiert. In diesen Phasen steigt das Risiko von Kollisionen mit den Rotoren massiv an.
Gemäß § 45b des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) sind Betreibende verpflichtet, wirksame Vermeidungsmaßnahmen zu treffen. Unsere Lösung setzt genau hier an und ermöglicht eine punktgenaue Steuerung der Anlagen. Je nach Bedarf kann die Abschaltung manuell per App durch die Landwirtschaft oder vollautomatisch über definierte Flächen und Sensorik ausgelöst werden. Das Ziel bleibt dabei immer gleich. Die Abschaltung soll nur so lange wie nötig dauern, während die gesetzlichen Vorgaben lückenlos erfüllt werden.
Ein moderner Windpark muss auf weit mehr als nur den Artenschutz reagieren. Die Anforderungen an die externe Steuerung sind vielfältig und hängen stark vom jeweiligen Standort und den regionalen Gegebenheiten ab. Unsere Shutdown Control ist modular aufgebaut und deckt verschiedene Einsatzbereiche ab:
Bei Signalen der Bundeswehr oder anfliegenden Rettungshubschraubern im Tiefflug ist eine sofortige Reaktion der Anlagen zwingend erforderlich. Unser System verarbeitet diese externen Signale und leitet den Stopp der betroffenen Turbinen verzögerungsfrei ein.
Um das Verhältnis zu Anwohnenden stabil zu halten, können Anlagen bei spezifischen Bedingungen wie extremem Schattenwurf oder Lärmemissionen gezielt gedrosselt oder abgeschaltet werden.
Neben dem Vogelschutz dient die Abschaltung während der Ernte auch der Sicherheit der Personen und Maschinen, die sich direkt im Arbeitsbereich der Anlagen befinden.
Ein kritischer Punkt in der täglichen Betriebsführung ist die Beweislast. Es reicht nicht aus, die Anlagen bei Bedarf abzuschalten. Der Vorgang muss gegenüber Landesämtern und Naturschutzbehörden lückenlos nachgewiesen werden können.
Wir haben daher eine Echtzeit-Überwachung in unser System integriert. Über ein Online-Tool haben Betreiber jederzeit Zugriff auf den aktuellen Status jeder einzelnen Anlage. Jeder externe Steuerbefehl wird rechtssicher protokolliert. Diese Daten lassen sich unkompliziert als strukturierte Berichte exportieren und dienen als direkter Nachweis für die Einhaltung der Auflagen. Dies reduziert den administrativen Aufwand in der Betriebsführung erheblich und schafft Planungssicherheit.
Die Implementierung einer externen Abschaltung sollte den Betrieb so wenig wie möglich belasten. Da viele Windparks aktuell ohnehin zur Nachrüstung einer bedarfsgesteuerten Nachtkennzeichnung (BNK) verpflichtet sind, bieten wir die Shutdown Control als integrierte Gesamtlösung an. Das vermeidet unnötige technische Schnittstellen und optimiert die Hardware-Kosten.
Wir begleiten unsere Kunden von der ersten technischen Prüfung über die Genehmigungsphase bis hin zur finalen Inbetriebnahme und dem anschließenden Support. So stellen wir sicher, dass die Technik nicht nur den gesetzlichen Anforderungen entspricht, sondern auch optimal in die bestehende Infrastruktur des Windparks eingebunden wird.
Detaillierte technische Spezifikationen und weiterführende Informationen zu den Einsatzmöglichkeiten finden Sie auf unserer Webseite zur Mahdabschaltung für Windkraftanlagen.
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