Die Light:Guard GmbH und die NOTUS energy GmbH haben einen Rahmenvertrag über die BNK-Signallieferung geschlossen. Dieser umfasst die Ausstattung der ...
Die Nordex Group und Light:Guard statten zusammen neue Nordex-Windparks mit dem light:guard-System für Bedarfsgesteuerte Nachtkennzeichnung aus. Dieses System können Windparkprojektierer ab sofort bereits bei der Beauftragung von Nordex mitbestellen.
Die Nordex Group und Light:Guard gehen eine Kooperation ein. Kern der Partnerschaft ist die Ausstattung von in Deutschland neu zu errichtenden Nordex-Windparks mit dem light:guard-System für Bedarfsgesteuerte Nachtkennzeichnung, kurz BNK. Dieses System können Windparkprojektierer ab sofort bereits bei der Beauftragung von Windenergieanlagen bei Nordex mitbestellen, so dass es ab Werk in den Anlagen integriert ist.
Bedarfsgerechte Nachtkennzeichnung reduziert das nächtliche rote Blinken der Lichter von Windenergieanlagen auf ein Minimum. Das System überwacht dazu den Luftraum um einen Windpark. Nur wenn sich ein Flugobjekt nähert, wird die Unterdrückung der Befeuerung aufgehoben. Seit dem 1. Januar 2025 ist der Einsatz von BNK an Windenergieanlagen durch das EEG vorgeschrieben.
Durch die Kooperation der Nordex Group mit Light:Guard wird es Windparkplanern und -betreibern erleichtert, diese gesetzlichen Verpflichtungen effizient zu erfüllen. Beim Kauf der Anlagen kann dafür einfach das BNK-System per Option bei Nordex dazugebucht werden, ähnlich wie beispielsweise ein Fledermausmodul oder eine Eiserkennung. Damit ist auch die Installation weit vor Inbetriebnahme des Windparks gewährleistet und ein späterer Einbau nicht mehr nötig.
„Deutschland zählt zu den Ländern mit den strengsten Anforderungen an Windenergieanlagen, insbesondere auch im Hinblick auf ihre Umweltverträglichkeit während des Betriebs. Die gesetzlichen Vorgaben zur BNK lassen sich am effizientesten erfüllen, wenn Windenergieanlagen schon bei der Errichtung mit einem BNK-System ausgestattet sind“, erläutert Karsten Brüggemann, Vice President Region Central bei Nordex.
Durch die Einbindung der Option „BNK ab Werk“ lassen sich viele Prozesse vereinfachen. Systeme müssen nicht mehr anlagenspezifisch im Errichtungsprozess auf der Baustelle installiert werden. Durch die Integration in das Maschinenhaus wird außerdem die Anzahl an Komponenten reduziert. Windparkbetreiber haben dadurch erheblich weniger Aufwand in Form von Verträgen und Koordination.
„Die BNK-Technologie hat in den letzten Jahren einen deutlichen Reifeprozess durchlaufen“, sagt Claudia Flörke, Senior Sales Managerin bei Light:Guard. „Wir konzentrieren uns jetzt darauf, Standards weiter zu vereinheitlichen, die Qualität kontinuierlich zu verbessern und unsere Technik noch besser in die IT-Systeme der Anlagenhersteller einzubinden. Mit Nordex arbeiten wir schon seit fünf Jahren im Bereich BNK zusammen. Wir freuen uns, diese Partnerschaft jetzt auch auf Neuanlagen auszuweiten.“
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