Höchstwert in Ausschreibung Wind an Land erreicht – Markteinbruch für 2019 erwartet

veröffentlicht am 29.08.2018

Am 17. August gab die Bundesnetzagentur die Ergebnisse der dritten Ausschreibungsrunde für Windenergie an Land bekannt. Nachdem das ausgeschriebene Volumen von 670 Megawatt bei der zweiten Ausschreibung unterzeichnet war, gab es diesmal eine leichte Überzeichnung. Wie von Windenergie-Experte Klaus Övermöhle von Övermöhle Consult & Marketing aus Hamburg prognostiziert, gab es in puncto Zuschlägen jedoch deutliche Veränderungen. Lag dieser im Februar im Durchschnitt noch bei 4,73 ct/kWh, wurde diesmal ein Durchschnittswert von 6,16 ct/kWh erreicht. Unter den Bundesländern mit den meisten Zuschlägen liegt Brandenburg mit 136 MW an der Spitze, gefolgt von Nordrhein-Westfalen mit 100 MW. Zudem gingen bei dieser Ausschreibungsrunde auch sechs Zuschläge mit 72 MW Projektvolumen nach Baden-Württemberg und drei Zuschläge mit 31 MW nach Bayern.

Markteinbruch 2019 unvermeidbar 

Övermöhle erwartet für 2018 einen Bruttozubau an Land von 4.000 Megawatt – ein deutlicher Rückgang gegenüber 2017, als der Zubau noch bei einem Rekordwert von 5.333 MW lag. Aufgrund der politischen Rahmenbedingungen werden die Zubauzahlen 2019 jedoch weiter auf Talfahrt gehen, so die Prognose des Experten. Auf die Aussichten des Windenergie-Marktes in Deutschland geht Klaus Övermöhle in seinem aktuellen, 129-seitigen Marktreport „Kurzanalyse des Marktes für Windkraft in Deutschland 2018“ jedoch detaillierter ein. Einen Einblick erhalten Sie in der kostenlosen Leseprobe (PDF, 112 kb) auf wind-turbine.com. Die komplette Studie finden Sie als Download zum Bruttopreis von 125,00 € hier auf unserem Portal.