Rostock Wind 2017 am 11. August 2017

veröffentlicht am 26.07.2017

Rostock Wind 2017 - mit der Energiepolitischen Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Julia Verlinden und BWE-Präsident Hermann Albers

Rostock Wind 2017

Rostock, 25. Juli 2017

Wenige Tage nach Beendigung der 2. Ausschreibung Wind an Land und gut einen Monat vor der Husum Wind Messe kommen am 11. August 2017 ca. 300 Branchenexperten zur Rostock Wind 2017 zusammen. Die Teilnehmer werden im Veranstaltungshotel Radisson Blu die Auswirkungen der letzten Beschlüsse diskutieren und erörtern, welche Chancen und Risiken für die Onshore-Windbranche in Deutschland und Mecklenburg-Vorpommern bestehen.

Die Eröffnungsrede erfolgt durch die Energiepolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Julia Verlinden. Es folgen Key Notes durch den Präsidenten des Bundesverband Windenergie, Herrmann Albers.

„Die Zustimmung der Menschen zur Energiewende ist weiter hoch. Die Kosten der Energiewende sinken signifikant. Wind wird als Leitenergie das künftige Energiesystem stützen. Kostendebatten müssen wir nicht mehr führen. Wir brauchen die Diskussionen, wie sich politisch gesetzte Ziele zum Klimaschutz schneller erreichen lassen. Dies geht mit einem stabil hohen Zubau im Heimatmarkt der international hoch erfolgreichen Windindustrie. Und dafür braucht es einen fairen Markt, zu dem eine Bepreisung des klimaschädlichen CO2 mindestens im Strommarkt gehört. Wir als Branche sind gleichzeitig aufgerufen, jetzt selbst zu handeln. Vor Ort und mit den Bürgern. Die Chancen der Sektorenkopplung, die Möglichkeiten die die Digitalisierung eröffnet und neue Kooperationen mit den Akteuren im Markt sind Bausteine, um mehr Verantwortung zu übernehmen und neue Wertschöpfung zu realisieren. Die Rostock Wind 2017 ist ein guter Ort, um über all dies zu sprechen“, so Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie.“

Die Rostock Wind bietet ein atmosphärisch einmaliges Ambiente: Nach dem Tagessymposium vor der Kulisse des Großsegelereignisses HanseSail im Rostocker Stadthafen gehen die Teilnehmer abends an Bord von zwei Großseglern. Nach einem Abstecher auf die Ostsee, wenn möglich natürlich unter Wind, kehren die Schiffe erst nach Sonnenuntergang zum Anleger zurück.

Rund 20 Experten gestalten in diesem Jahr die drei Foren Planung, Finanzierung und Technik des Symposiums. Viele Vorträge nehmen Bezug auf die erfolgte Novellierung des EEG, geben aber auch Ausblicke auf die Zukunft der Windbranche und zeigen Chancen auf. So beschäftigt sich beispielsweise Dr. Florian Brahms mit den Hürden bei der Finanzierung von Bürgerenergiegesellschaften. Wie ein naturverträglicher Ausbau der Windenergie gelingen kann, erläutert die NABU-Referentin für Naturschutz und Energiewende, Inga Römer. Und im Technikforum stellt Entwicklungsingenieur Eric Müller Geräusch- und schwingungsarme Getriebe vor, und wie diese als Auslegungsstrategie für tonalitätsfreie Anlagen aus Sicht eines Getriebeherstellers wirken können.

Ein Fokus liegt außerdem auf den auch überregional wichtigen Themen zur gesetzlichen Bürgerbeteiligung und Regionalplanung in dem nordöstlichen Bundesland. Zudem erwartet die Teilnehmer in einem Auslandsspecial ein Blick auf den skandinavischen Windmarkt und wie man einen Stromkaufvertrag auf einem Markt ohne Einspeisetarif aufbauen kann. Noch können Teilnehmer einen Platz auf der Tages- und Abendveranstaltung ergattern.

Informieren Sie sich unter www.rostock-wind.de 

Über Rostock Wind

Das Windenergieforum in Rostock wurde von der eno energy GmbH initiiert und 2012 erstmalig durchgeführt. Motivation war die Erkenntnis, dass es im Nordosten Deutschlands bis dato keine vergleichbare Branchenveranstaltung für den Bereich Onshore Wind gab, obwohl Mecklenburg-Vorpommern wesentlich durch die Windindustrie geprägt ist. Das kompakte Forum erhält seinen einzigartigen Charakter durch die hohe Qualität der Wissensvermittlung und die physische Nähe zu Wind und Wellen bei Einbindung in die gleichzeitig stattfindende HanseSail.

Pressekontakt

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Am Strande 2e, 18055 Rostock 

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www.rostock-wind.com

Quelle : eno energy Gruppe