Das war der Wind Website Award 2018

veröffentlicht am 10.11.2018

Inzwischen ist der Preisverleihung zu einer kleinen Tradition auf den Windenergietagen geworden: Zum mittlerweile vierten Mal belohnte wind-turbine.com die besten Websites von Unternehmen aus dem Bereich Windenergie mit dem Wind Website Award. Und wieder einmal hat sich gezeigt: Weder millionenschwere Marketing-Budgets, noch die Marktführerschaft in der Branche sind nötig, um einen Internetauftritt ansprechend, nutzergerecht und unterm Strich erfolgsbringend zu gestalten.

Sieger des Wind Website Award 2018
Das sind die Sieger des Wind Website Award 2018 – v. n. l. r.: Frauke Bungart (WKA Blade Service), Kristin Schmidt (RTS Wind AG) und Lars Levermann (Pavana GmbH) nahmen die Preise von Bernd Weidmann entgegen

Online bestens aufgestellt – Arbeit, die sich auszahlt

Wieder einmal gingen zahlreiche Windfirmen aller Unternehmensgrößen um den Wind Website Award ins Rennen. Am Ende überzeugten nur die drei Besten unter ihnen die Jury. Wie auch bei den vergangenen Malen überreichte wind-turbine.com-Geschäftsführer Bernd Weidmann den glücklichen Siegern ihre Preise – wobei von Glück wahrlich nicht die Rede sein kann. Schließlich steckt eine Menge Arbeit in den Internetauftritten, die in diesem Jahr die engere Auswahl gekommen sind. Gute Websites sind keine schick dekorierten Schaufenster mehr, sondern taugen als vollwertiges Vertriebsinstrument, wenn sie richtig aufgebaut sind – auch auf internationaler Ebene.

Platz 3 für tolle Struktur

 

Die Pavana GmbH, Experte für Windmesstechnik und -gutachten  aus Husum überzeugte die Jury mit einer aufgeräumten Website, Übersichtlichkeit und einer klaren Navigation. Ein echter Mehrwert für den Nutzer, wenn dieser schnell und zielgerichtet auf die wichtigsten Bereiche der Seite kommen soll. Fazit: Herrlich unkompliziert einfach zu bedienen. Pavana Geschäftsführer Lars Levermann nahm den Preis für den dritten Platz von Weidmann entgegen: Ein Werbegutschein im Wert von 300 Euro auf wind-turbine.com.

 

Silber für gute Nutzerführung und viele aussagekräftige Inhalte

 

Webseiten mit interessanten und regelmäßig aktualisierten Inhalten gefallen nicht nur den Suchmaschinen, sondern auch dem Besucher. Und dieser ist inzwischen auch auf mobilen Endgeräten auf der Suche nach kompetenten Windfirmen. Noch wichtiger ist, dass dem Nutzer dabei innerhalb von Sekunden klar wird, was das Unternehmen zu bieten hat. An all dies und mehr Lübecker WKA Blade Service gedacht – und dies reichte für den zweiten Platz. Sales and Business Developement Manager Frauke Bungart kann sich über eine Websiteanalyse mit konkreten Handelsempfehlungen im Wert von 500 Euro und einen Werbegutschein über 300 Euro für WKA Blade Service freuen.

 

Platz 1: Rundum für den Nutzer optimiert

 

Glückwunsch an die RTS Wind AG! Der Windenergie-Servicedienstleister aus Bremen hat auf seiner Website sowohl für ein angenehmes Nutzererlebnis und eine sinnvoll gestaltete Seitenstruktur als auch für regelmäßige News, viele Videos und einfache Kontaktmöglichkeiten gesorgt. Besonders gelungen ist hierbei die persönliche Note: Je nachdem, in welchem Seitenbereich sich der Nutzer befindet, erwartet ihn auch schon der richtige Ansprechpartner von RTS Wind. Das hat die Jury rundum überzeugt – Platz 1! Bernd Weidmann überreichte der sichtlich glücklichen Kristin Schmidt die Siegertrophäe. Obendrauf gibt es noch ein Ticket für die OMX in Salzburg, bei der sich alles um die Optimierung und Gestaltung von Webseiten dreht. Glückwunsch!

 

Fazit: Die (vermeintlich) Kleinen zeigen den Großen, wo es langgeht

Was die eigene Website angeht, gehen viele Global Player aus der Windbranche beispielhaft voran –  und zeigen, wie man es mit dem Internetauftritt eher nicht machen sollte. Seit wir den Wind Website Award vergeben, hat sich in den vergangenen Jahren dieses Bild kein Stück verändert. Da wird sich blind auf die Marke und die Bekanntheit verlassen, jahrelang wurde nicht oder an den falschen Stellen in die Website investiert und selbige taugt in etlichen Fällen bestenfalls als effektvolle, papiersparende Variante einer Firmenbroschüre im Internet. 

Anstatt sich ganz auf die wirklichen Interessen des Besuchers zu konzentrieren und es potenziellen Kunden von morgen mit der Kontaktaufnahme so einfach wie möglich zu machen, setzt man ganz auf Design, klopft sich bei jeder Gelegenheit selbstgefällig auf die Schulter und präsentiert sich als größter, bester und erfolgreichster Akteur der Branche. Der Fokus zu keinem Moment auf den Kunden gerichtet.

„Die werden uns schon finden, wenn sie etwas brauchen“ oder „Bisher haben wir es auch ohne Internet hinbekommen.“ heißt es dann. Ja, der Erfolg mag ihnen Recht geben, wenn man sich die letzten Jahrzehnte anschaut. Doch wie sieht die Zukunft der Windbranche aus? Der deutsche Markt wird immer enger, viele stehen mit dem Rücken zur Wand, die Karten sind weitestgehend verteilt – das sollte inzwischen jedes Unternehmen bemerkt haben. Dank des World Wide Web lassen sich Unternehmen noch besser zu vergleichen, als es noch vor Jahren der Fall war.

Die Konkurrenz ist nur einen Mausklick entfernt

Denen, die an die Erfolge aus der Vergangenheit anknüpfen möchten, bleibt also nichts anderes übrig, als sich auch international zu positionieren. Doch: Zukünftige Kunden aus Südamerika, Australien, Asien, Afrika oder der Karibik werden sicher nicht sämtliche Windmessen dieser Welt anfliegen, um sich über die Leistungen und Kompetenzen deutscher Windfirmen zu informieren. Stattdessen ist der nächste Anlagenbauer, Projektierer, Logisitik-Profi oder Ersatzteillieferant für den potenziellen Kunden nur einen Mausklick entfernt, zu jeder Tages- und Nachtzeit.

Wenn deutsche Windunternehmen ein gutes Stück vom globalen Kuchen abbekommen möchten, sind sie also bestens darin beraten, entweder weitere Dependancen rund um den Globus aufzubauen und auf lokale Vertriebsteams zu setzen, oder aber ihre Internetpräsenz an aktuelle Standards und vor allem an die Kundenbedürfnisse anzupassen. 

Welche der beiden Maßnahmen effizienter und mit deutlich weniger Aufwand verbunden sind, liegt auf der Hand. Sicher ist: Während sich die großen Konzerne noch entscheiden müssen, ob sie sich selbst feiern oder über die enge Marktlage schimpfen, nutzen die vermeintlich kleinen Windfirmen das Potenzial ihrer Websites sinnvoll aus, lassen sich von Kunden finden und ergreifen Geschäftschancen, die sich für sie rund um den Globus bieten.

Quelle : wind-turbine.com